University of cologne - Business School

Wie lassen sich Studium, Arbeit und Kinderbetreuung in Zeiten von Corona vereinbaren?

Die Corona-Pandemie ist und bleibt auch Anfang 2021 für uns alle eine Herausforderung. Dass unsere EMBA-Studierenden die Situation durchaus als Chance sehen, zeigt unser Interview mit EMBA Alumna Veronica Romantini.

„Ich fokussiere mich auf die Chancen.“ – Interview mit Veronica Romantini (Alumna EMBA 20) über ihren Umgang mit der aktuellen Covid-19 Situation.

Veronica Romantini ist als Head of Sales für die Benelux-Staaten und die DACH-Region tätig und eine unserer Cologne-Rotterdam EMBA Alumni. Sie hat im vergangenen Jahr ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und teilt mit uns ihre Gedanken zur aktuellen Situation.

Veronica, inwiefern bist du von der aktuellen Lage betroffen?

„Ich bin alleinerziehende und berufstätige Mutter von drei Kindern. Eine Herausforderung ist natürlich, dass die Kinder zu Hause sind und ich meine Zeit zwischen den verschiedenen Aufgaben –  meiner Arbeit im Homeoffice, die Betreuung meiner jüngeren Kinder, das Homeschooling meines Ältesten sowie den allgemeinen Haushalt –  aufteilen muss. All diese Aufgaben laufen meistens auch noch parallel zueinander. Ich habe also mehr Verpflichtungen als sonst.“

Hast du dir besondere Fähigkeiten aneignet, die dir in dieser Rolle weitergeholfen haben?

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine klare Tagesstruktur dabei hilft, die Aufgaben zu bewältigen. Eine Familie ist ein Team und jede/r hat ihre/seine Stärken und Schwächen, die wir als Eltern erkennen müssen, um entsprechend die Aufgaben an die Team- bzw. Familienmitglieder zu delegieren. Da jetzt mehr Tätigkeiten jongliert werden müssen, ist es noch wichtiger geworden, auch die Jüngsten miteinzubeziehen und so jeder/jedem seine eigene Verantwortung zuzuweisen. Es ist eine Chance für die jüngeren Kinder, Neues dazuzulernen und gleichfalls eine Möglichkeit für die Eltern, ihren Kindern Verantwortung zu übertragen.“

Glaubst du, dass in der derzeitigen Situation auch etwas Positives steckt?

„Der Tag hat 24 Stunden und vor dem Lockdown haben wir unsere Tage eng getaktet, strukturiert und durchgeplant. In der jetzigen Situation können wir unsere Zeit ein Stück weit freier einteilen. Das empfinde ich durchaus als positiv. Wir passen uns einfach an die neue Erfordernisse an. Ich versuche mich in dieser Situation, auf die Chancen zu konzentrieren.“

Last but not least: Du hast letztes Jahr deinen Executive MBA erfolgreich abgeschlossen. Wenn du auf dein Studium zurückblickst, wie hast du die Seminare, die aufgrund der Covid-19 Situation online stattfinden mussten, wahrgenommen?

„Die Online-Seminare, an denen ich teilgenommen habe, haben mich positiv überrascht. Anfangs war ich sehr skeptisch, aber im Ergebnis ist alles sehr gut gelaufen! Die Universität hat in diesem Fall schnell reagiert und umgehend von Präsenz- auf Online-Lehre umgestellt. Meine Befürchtung war, dass die Kurse zu theoretisch werden würden, doch unsere Dozenten haben ein gutes Konzept gefunden uns als Studierende miteinzubeziehen. Dadurch war nicht nur ein intensiver inhaltlicher Austausch möglich, sondern auch Gruppenarbeiten und individuelle Beiträge von uns Studierenden.“

 

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